Chronologie

  • April 2013 Start
    Zielsetzung: Baubeginn März 2014
  • September 2013
    Entwurfsplanung und Kostenberechnung, trotz Kostenerhöhung Genehmigungsplanung,
    Problematik: Skelettfunde auf dem ehemaligen Friedhof
  • Oktober 2013 Bauantrag zum Bauamt
  • November 2013 Sondierung Gräberfeld mit Skelettfunden
    Kapelle wird um 2,5 m nach Süden verschoben
  • März 2014 Baugenehmigung, Terminplan, Geplante Realisierung: Baubeginn
    Juni 2014, anvisierter Einweihungstermin 1. Advent im November 2014
    Juni 2014
  • Ausschreibungsergebnisse: Kosten wesentlich zu hoch!
  • Juli 2014 Reduzierungspotenzial: Verzicht auf aufwändige Klimatechnik
  • September 2014 Raumklimatische Simulation
  • Oktober 2014 Entscheidung: keine Klimatisierung, sondern Glasvitrine für
    das Retabel
  • Februar 2015 Abstimmung mit Rohbaufirmen (Kosten)
  • 10.03.2015 Vergabe Rohbau
  • 07./16.04. Baubeginn:
    Baugrube und Skelettbergung
  • 13.04. Baumfällung
  • 27.04./05.05. Bodenplatte
  • 29.05. Montage Betonfertigteile (Seitenwände)
  • 08./25.06. Kapellendecke mit Attika
  • 07.07.2015 Richtfest
  • 10./17.07. Dachdeckerarbeiten
  • 10./17.08. Elektr. Grundinstallation
  • 12./28.08. Montage Kreuzfenster und Kolumbarien
  • 31.08.-02.10. Natursteinfassade
  • 04./17.09. Estrich und elektr. Fußbodenheizung
  • 28.09. Beginn Trockenbau
  • 02.10. Fertigstellung Natursteinfassade
  • bis 16.10. Fertigstellung der Akustikdecke
  • 12./18.11. Natursteinbelag innen
  • 26./30.10. Erstellung der Kolumbarienwand, die hinter der Kapelle errichtet wird
  • 1. Advent 2015 Feierliche Einweihung

Zahlen und Fakten rund ums Kolumbarium

Auf der bebauten Fläche von ca. 100 Quadratmetern stehen 55 Quadratmeter Nutzfläche zur Verfügung. Mit Hilfe eines 200-Tonnen-Kranes und eines auf 72 m ausfahrbaren Auslegers wurden die Stahlbeton-Fertigteile aufgestellt. Das Gebäude erhält keinen Dachstuhl, sondern trägt ein Flachdach, sodass das Richtfest nicht wie sonst üblich nach Fertigstellung des Dachstuhls, sondern nach Errichtung der sichtbaren Konturen des Kolumbariums gefeiert wurde. Durch geringfügige farbliche Pigmentierung und Behandlung der Sichtbetonwände im Inneren des Gebäudes wird entstehender Staub gebunden. Die Außenwände der Kapelle greifen das Material des Fußbodenbelages im Inneren auf, sog. Thüster Sandstein.

Das Innere der Kapelle ist von der transparenten, aber dicht abschließenden Umhüllung des Marien-Krönungsaltars von 1420 geprägt. Durch den sog. "Schneewittchensarg" bleibt das kostbare Stück bewahrt, seine Rückholung aus dem Hannoverschen Landesmuseum gab vor längerer Zeit den Anstoß für den Bau der Kapelle. Damit der Altar und seine Schutzhülle entsprechend wirken können, verfügt die Hülle über eine nicht sichtbare Unterkonstruktion. So wird der Eindruck vermittelt, dass der Altar schwebt.
In der Außenmauer der Kapelle sind 128 Kolumbariumsfächer eingelassen, weitere 160 Urnenfächer befinden sich in einer Ringmauer um die Kapelle.

 
Ansicht auf das Baugerüst
Ansicht auf das Baugerüst